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ARQUISTE: Fleur de Louis, Eau de Parfum

ab 140,00 €

inkl. MwSt., zzgl. Versand

Beschreibung

Barocker floral-pudriger Duft für Frauen und Männer: eine olfaktorische Begegnung mit dem jungen Sonnenkönig, Louis XIV, im Jahr 1660

ARQUISTE Fleur de Louis Eau de Parfum ist ein barocker floral-pudriger Duft. Eine olfaktorische Reise, die zurückführt in das Jahr 1660, zu einem jungen König, der auf seine zukünftige Braut wartet – ein König, der in die Geschichte eingeht als der Sonnenkönig: Le Roi-Soleil.

Das Barock ist ein Zeitalter floraler Fantasien, die in allen Künsten zu entdecken sind. Die Duftwelt des Barocks gleicht einem flüchtigen Spiegelbild dieser Fantasien. ARQUISTE gestaltete mit Fleur de Louis einen besonderen Duftaugenblick, der sich zusammensetzt aus dem Duft des jungen Sonnenkönigs – aus Jasmin und Veilcheniris, der Orangenblüten-Duftaura der spanischen Infantin, deren Ankunft sich ankündigt, und dem Geruch des Raumes, in dem der König auf sie wartet. Das Parfum Fleur de Louis von ARQUISTE ist aus kostbaren Zutaten komponiert. Es spricht sowohl Männer als auch Frauen an. Den Auftakt des Parfums bildet eine opulente pudrig-warme Blumenszenerie, dann nimmt der Duft eine Wandlung, die sich auf der männlichen und weiblichen Haut völlig unterschiedlich entwickelt.

Duftnoten: Orangenblüten, Veilcheniris (Iris florentina), Jasmin, Zedernholz

Parfümeur: Rodrigo Flores-Roux in Zusammenarbeit mit Carlos Huber (Gründer von ARQUISTE und künstlerischer Leiter)

Carlos Huber arbeitet mit seinen Parfümeuren akribisch an der Rekonstruktion von Geruchs- und Dufterfahrungen aus anderen Zeitepochen. Die Parfums von ARQUISTE sind gleichsam fluide Zeitzeugnisse oder wie Carlos Huber sagt: "eine Zeitkapsel". Wie die Geschichte enthüllen sich auch unsere eigenen Erinnerungen in dem Moment, wenn wir den Duft tragen. Jeder Duft von ARQUISTE wird so zu einer intimen und sehr sinnlichen Erfahrung von Zeit.

Juni 1660, Île des Faisans, an der französisch-spanischen Grenze

Der "Pyrenäenfriede", der den Krieg zwischen Frankreich und Spanien sieben Monate zuvor beendete, soll mit der Heirat des französischen Königs Louis XIV (Ludwig XIV.) und der spanischen Infantin Maria Theresia besiegelt werden. Auf der Île des Faisans, die auch den spanischen Namen Isla de los Faisanes trägt, kommt es am 6. Juni 1660 zu einer Zusammenkunft zwischen dem 22-jährigen König und der Infantin. In einem mit Pinien- und Zedernholz reich ausgestatteten Pavillon entfaltet sich des jungen Herrschers Parfum aus Iris und Jasmin. Gleich den Farben der Sonne trägt Louis XIV mit Gold bestickte rote und goldfarbene Gewänder, sein dunkles langes Haar wird gekrönt von einem Hut mit zwei Reihen feuerroter Federn. Während er auf sie wartet, treibt den jungen Mann ein Gedanke: er hofft einen Blick der scheuen Maria Theresia zu erhaschen ...

Düfte waren am französischen Hof allgegenwärtig: man parfümierte beim Waschen die königlichen Gewänder mit einer für Louis XIV eigens entwickelten Duftkreation. Der Adel trug kostspielige aphrodisierende Parfums und pflegte sich mit "Pommade de Florence", deren Duft nach Iris florentina schon Caterina de' Medici verwöhnte. Und wenn die höfische Gesellschaft an den mit Blumen geschmückten Tafeln saß, genoss sie gekühltes duftendes Orangenblütenwasser oder Rosenwasser ...

Louis XIV lässt in Versailles die zu seiner Zeit größte Orangerie bauen. Sie wird baulicher Teil des Schlosses; ihre Hauptgalerie allein misst 150 m Länge. Die Orangerie du Château de Versailles war ursprünglich dekoriert mit Skulpturen und beherbergte exotische Pflanzen sowie eine umfassende Sammlung an Orangenbäumen. Sobald sich die Orangenblüten öffneten, verströmten sie ihr zartsüßes Odeur überall im Schloss. Verließ der König sein Schloss, um durch seinen Park zu wandeln, war die Luft erfüllt von blumigen, aromatischen und berauschenden Düften, die sich wie sanfte Verführerinnen aus den farbigen kunstvollen Blumenornamenten erhoben. Unermüdlich änderten die Gärtner dieses Duft- und Farbenschauspiel, um ihren König zu erfreuen mit Jonquille, Lilien, Veilchen, Tuberosen, Jasmin, Nelken, Akelei, Anemonen, Tulpen, Goldlack ... und mit der edlen Iris. So wie für viele Adelsgeschlechter, Staaten und reiche Stadtstaaten hatte die Iris auch für die bourbonischen Herrscher eine besondere Bedeutung, sie wählten sie zu ihrer Wappenblume – die Fleur de lys. In ihrer stilisierten Form erinnert die Iris an ein Schwert, daher ihr zweiter Name: "Schwertlilie".

Die olfaktorische Antwort der spanischen Infantin auf den Duft des Sonnenkönigs hat ARQUISTE in dem Parfum Infanta en flor festgehalten.

Das oben gezeigte inszenierte ARQUISTE Stillleben des Fotografen Ilán Rabchinskey zum Duft Fleur de Louis thematisiert mit der reinweißen Iris florentina das Parfum des Regenten Louis XIV. In der barocken Ikonographie symbolisiert die brennende Kerze die Seele. In ihrer zweiten Bedeutung als Vanitas-Symbol mahnt sie, dass alles Irdische vergänglich sei. Das christliche Symbol der Geburt und der Auferstehung, das Ei, wird hier besonders hervorgehoben. Dies ließe sich wie ein Verweis auf die gemeinsamen Kinder des Königspaars lesen, denn keines von ihnen wird Louis XIV auf den Thron folgen, da sie frühzeitig versterben. Das Erbe des Sonnenkönigs tritt sein Urenkel Louis XV an, der beim Tod seines Urgroßvaters fünf Jahre alt ist.

© Parfumsalon Berlin


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